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	<title>anwora &#187; archäologie</title>
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	<description>fotografie und mehr</description>
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		<title>SALZ &#8211; REICH, 7000 Jahre Hallstatt</title>
		<link>http://www.anwora.com/site/2008/07/31/salz-reich-7000-jahre-hallstatt/</link>
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		<pubDate>Thu, 31 Jul 2008 16:10:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>anwora</dc:creator>
				<category><![CDATA[archäologie]]></category>
		<category><![CDATA[foto]]></category>
		<category><![CDATA[literatur]]></category>

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		<description><![CDATA[als zweiter band der neu gegr&#252;ndeten publikationsreihe der pr&#228;historischen abteilung des naturhist. museums wien erscheint nun in k&#252;rze: SALZ - REICH, 7000 Jahre Hallstatt &#8220;Es berichtet &#252;ber den Anfang des Salzabbaus in Hallstatt, &#252;ber die pr&#228;historischen Bergwerke, &#252;ber das weltber&#252;hmte Gr&#228;berfeld der &#196;lteren Eisenzeit, &#252;ber das Leben der pr&#228;historischen Bergleute; es erz&#228;hlt von den Anf&#228;ngen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.anwora.com/anwora/salz-reich-cover01.jpg" alt="salz-reich_buch" /></p>

<p>als zweiter band der neu gegr&#252;ndeten publikationsreihe der<br />
pr&#228;historischen abteilung des naturhist. museums wien erscheint nun in k&#252;rze:<br />
<strong><span class="caps">SALZ </span>- REICH, 7000 Jahre Hallstatt</strong><br />
<em>&#8220;Es berichtet &#252;ber den Anfang des Salzabbaus in Hallstatt, &#252;ber die pr&#228;historischen Bergwerke, &#252;ber das weltber&#252;hmte Gr&#228;berfeld der &#196;lteren Eisenzeit, &#252;ber das Leben der pr&#228;historischen Bergleute; es erz&#228;hlt von den Anf&#228;ngen der Forschung in Hallstatt, &#252;ber die ersten Pioniere, wie den Bergmeister Johann Georg Ramsauer, und es pr&#228;sentiert einen &#220;berblick &#252;ber den letzten Stand der Forschung.&#8221;</em></p>

<p>es ist vollbracht!<br />
gro&#223;en dank f&#252;r die gelungene zusammenarbeit an<br />
Anton Kern, Kerstin Kowarik und vor allem an Hans Reschreiter.<br />
es ist wunderbar mit euch zu arbeiten,<br />
nochdazu an einem und &#252;ber einen ort wie hallstatt!</p>

<p><span class="caps">SALZ </span>- REICH, 7000 Jahre Hallstatt<br />
Hrsg.: Anton Kern, Kerstin Kowarik, Andreas W. Rausch und Hans Reschreiter<br />
240 Seiten, etwa 600 Abbildungen<br />
<span class="caps">ISBN 978</span>-3-902421-26-5</p>

<p>die buchpr&#228;sentation findet am 16.8.2008 in hallstatt<br />
im rahmen der zweit&#228;gigen veranstaltung &#8220;arch&#228;ologie am berg&#8221; statt. (erlebenswert<img src="!" alt="" border="0" />)</p>

<p>zu beziehen sollte es dann bald im naturhist. museum sein (shop) bzw. direkt &#252;ber den<br />
<a href="http://www.nhm-wien.ac.at/Content.Node/verlag/allgemein/sachbuecher.html"target="_blank"><strong>&#8212;> verlag des museums</strong></a>, im museum hallstatt sowie im gut sortierten buchhandel und hoffentlich in absehbarer zeit auch &#252;ber amazon.</p>

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		<item>
		<title>ein salzbergwerk ist kein zuckerbergwerk</title>
		<link>http://www.anwora.com/site/2007/10/14/test/</link>
		<comments>http://www.anwora.com/site/2007/10/14/test/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 14 Oct 2007 16:17:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>anwora</dc:creator>
				<category><![CDATA[archäologie]]></category>
		<category><![CDATA[video]]></category>

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		<description><![CDATA[unter-tag-impressionen der grabungssaison 2007 in hallstatt: scheibtruhenrally in sagenhafter bestzeit: 36 sekunden! starring: hans (the driver) &#38; ralf (the daredevil)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>unter-tag-impressionen der grabungssaison 2007 in hallstatt:<br />
scheibtruhenrally in sagenhafter bestzeit: 36 sekunden!<br />
starring: hans (the driver) &#38; ralf (the daredevil)</p>


<p><a href="http://www.anwora.com/anwora/ha-tusch-ride01.avi" </a></a></p>




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		<item>
		<title>&#8216;geschiedenis&#8217;</title>
		<link>http://www.anwora.com/site/2007/05/30/geschiedenis/</link>
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		<pubDate>Wed, 30 May 2007 15:30:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>anwora</dc:creator>
				<category><![CDATA[archäologie]]></category>
		<category><![CDATA[literatur]]></category>
		<category><![CDATA[seismik]]></category>
		<category><![CDATA[sinnen]]></category>

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		<description><![CDATA[das bedeutet &#8218;geschichte&#8217; auf holl&#228;ndisch und habe ich diese tage im buch &#8222;allerseelen&#8220; von cees nooteboom gelernt. die bedeutungsankl&#228;nge sind so wunderbar weitreichend wie auf-der-hand-liegend. heillos verkn&#252;pft mit allem was je gewesen ist, ohne die blasseste vorstellung dar&#252;ber, was das hie&#223;e, und dennoch st&#228;ndig dazu verflucht das luftschloss der wahrheit mit frischer farbe zu t&#252;nchen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>das bedeutet &#8218;geschichte&#8217; auf holl&#228;ndisch und habe ich diese tage im buch<br />
&#8222;allerseelen&#8220; von cees nooteboom gelernt.<br />
die bedeutungsankl&#228;nge sind so wunderbar weitreichend wie auf-der-hand-liegend.</p>

<p>heillos verkn&#252;pft mit allem was je gewesen ist, ohne die blasseste vorstellung dar&#252;ber,<br />
was das hie&#223;e, und dennoch st&#228;ndig dazu verflucht das luftschloss der wahrheit mit<br />
frischer farbe zu t&#252;nchen und damit eine weitere schicht zwischen uns und die<br />
verstrichene zeit zu bringen;<br />
in redlicher einf&#228;ltigkeit: geschieden und geschichtet.</p>

<p>ein aspekt zur ironie von geschichte,<br />
den umgang mit geschichte, der geschichte der geschichte:<br />
im ausgehenden barock und beginnenden klassizissmus war es unter adeligen geschlechtern &#8222;en vogue&#8220; sich mit zitaten von &#8222;geschichte&#8220; zu umgeben: das schloss auf der pfaueninsel in berlin, die &#8222;r&#246;mische ruine&#8220; von sch&#246;nbrunn in wien sind beispiele daf&#252;r. &#8222;es ist schon als ruine erbaut worden, [&#8230;]. nicht erwarten k&#246;nnen, einen vorschuss auf die vergangenheit der zukunft nehmen.&#8220; (cees nooteboom)<br />
und nun wird dieses konstruierte (erfundene !), barocke herbeizitieren der geschichte selbst zum anlass der geschichtsforschung und in aufw&#228;ndigen bem&#252;hungen erforschen und rekonstruieren wir die all&#252;re eines geschichtsbildes.<br />
<a href="http://bda.at/text/136/834/4099/"target="_blank"><em>siehe:&#8212;> <span class="caps">BDA </span>&#8220;r&#246;mische ruine&#8221;  </em></a><br />
geschichte ist eine infinite &#8222;babuschka&#8220;.</p>

<p>und:<br />
zu tr&#228;nen r&#252;hrend, wundersch&#246;n:</p>


<p><blockquote><em>&#8222;Es gibt ein Bild von Klee, das Angelus Novus hei&#223;t. Ein Engel ist darauf dargestellt, der aussieht, als w&#228;re er  im Begriff, sich von etwas zu entfernen, worauf er starrt. Seine Augen sind aufgerissen, sein Mund steht offen und seine Fl&#252;gel sind ausgespannt. Der Engel der Geschichte mu&#223; so aussehen. Er hat das Antlitz der Vergangenheit zugewendet. Wo eine Kette von Begebenheiten vor uns erscheint, da sieht er eine einzige Katastrophe, die unabl&#228;ssig Tr&#252;mmer auf Tr&#252;mmer h&#228;uft und sie ihm vor die F&#252;&#223;e schleudert. Er m&#246;chte wohl verweilen, die Toten wecken und das Zerschlagene zusammenf&#252;gen. Aber ein Sturm weht vom Paradiese her, der sich in seinen Fl&#252;geln verfangen hat und so stark ist, da&#223; der Engel sie nicht mehr schlie&#223;en kann. Dieser Sturm treibt ihn unaufhaltsam in die Zukunft, der er den R&#252;cken kehrt, w&#228;hrend der Tr&#252;mmerhaufen vor ihm zum Himmel w&#228;chst. Das, was wir den Fortschritt nennen, ist dieser Sturm.&#8220; </em><br />
(Walter Benjamin. Gesammelte Schriften. Band I/2. S. 697f)  </blockquote></p>


<p>&#8212;> am besten in der vertonung von &#8222;einst&#252;rzende neubauten &#8211; berlin babylon&#8220;</p>




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		<title>unverständlich &#8211; teil II</title>
		<link>http://www.anwora.com/site/2006/12/03/unverstandlich-teil-ii/</link>
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		<pubDate>Sun, 03 Dec 2006 20:18:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>anwora</dc:creator>
				<category><![CDATA[archäologie]]></category>
		<category><![CDATA[foto]]></category>
		<category><![CDATA[kunst]]></category>
		<category><![CDATA[sinnen]]></category>

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		<description><![CDATA[das pr&#228;dikat &#8222;unverst&#228;ndlich&#8220; dr&#252;ckt nur einen ersten teil meiner empfindung aus. was folgt hei&#223;t &#8222;unbehagen&#8220;. dieses entsteht aus der einerseits notwendigen, andererseits expansiv angenwandten praxis, kategorien zu erstellen. es ist so banal und daher vielleicht so heimt&#252;ckisch, dass niemand ohne verallgemeinernde begrifflichkeiten auskommt. alleine die notwendigkeit, sich &#252;ber sachverhalte zu verst&#228;ndigen, bringt es mit sich, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>das pr&#228;dikat &#8222;unverst&#228;ndlich&#8220; dr&#252;ckt nur einen ersten teil meiner empfindung aus.<br />
was folgt hei&#223;t &#8222;unbehagen&#8220;.<br />
dieses entsteht aus der einerseits notwendigen, andererseits expansiv angenwandten praxis, kategorien zu erstellen. es ist so banal und daher vielleicht so heimt&#252;ckisch, dass niemand ohne verallgemeinernde begrifflichkeiten auskommt. alleine die notwendigkeit, sich &#252;ber sachverhalte zu verst&#228;ndigen, bringt es mit sich, st&#228;ndig mit derartigen schubladen zu hantieren. denfinitionen bringen eine sch&#228;rfe ein, die dem damit gemeinten inhalt nicht notwendiger weise gerecht werden bzw. nicht gleicherma&#223;en auf diesen anzuwenden sind.<br />
worte meinen etwas, sind es aber nicht!</p>

<p>das problem und damit das unbehagen wird am radikalsten sp&#252;rbar, wenn jemand mich meint und ich wei&#223;, dass ich das so nicht bin. ich verwechsle mich ohnehin st&#228;ndig mit mir, aber ich m&#246;chte nicht auch noch mit einer definition von mir verwechselt werden. aber es ist dennoch der fall.<br />
man braucht derartige vereinfachungen, sollte aber nicht vergessen, dass diese eine solche sind &#8211; sonst tut man dem gemeinten unrecht!</p>


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		<title>unverständlich</title>
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		<pubDate>Sat, 25 Nov 2006 10:44:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>anwora</dc:creator>
				<category><![CDATA[archäologie]]></category>
		<category><![CDATA[foto]]></category>
		<category><![CDATA[kunst]]></category>
		<category><![CDATA[sinnen]]></category>

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		<description><![CDATA[beobachtungen und fragen: vor zwei wochen habe ich auf einer arch&#228;ologischen tagung in linz, gelegentlich eines kleinen referats, die beobachtung gemacht, dass einige wissenschafter offensichtlich die grenzen ihres faches, oder vielmehr, das wesen ihres faches nicht verstanden haben: &#8222;es ist traurig, dass wir als fachleute nicht genau sagen k&#246;nnen, wann etwas begonnen hat.&#8220; oder &#8222;wann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>beobachtungen und fragen:</strong></p>

<p>vor zwei wochen habe ich auf einer arch&#228;ologischen tagung in linz, gelegentlich eines kleinen referats, die beobachtung gemacht, dass einige wissenschafter offensichtlich die grenzen ihres faches, oder vielmehr, das wesen ihres faches nicht verstanden haben:<br />
&#8222;es ist traurig, dass wir als fachleute nicht genau sagen k&#246;nnen, wann etwas begonnen hat.&#8220; oder<br />
&#8222;wann genau sollen wir die grenze zwischen &#228;lterer und j&#252;ngerer eisenzeit ziehen?&#8220;</p>

<p>vor einer woche besuchte ich eine diskussion zum thema &#8222;was ist die kunst in der fotografie&#8220; &#8211; eine veranstaltung im rahmen des &#8222;monats der fotografie&#8220;. dass die referenten wussten wor&#252;ber sie sprechen, war wohltuend. dass die stellungnahmen und damit die diskussion sich haupts&#228;chlich in der l&#228;hmenden schubladen-diskussion &#8222;was ist kunst?&#8220; verbohrte, hat mich dann bald wieder vertrieben.</p>

<p>die frage:<br />
was um alles in der welt w&#228;re gewonnen, wenn nun eine nicht mehr angezweifelte definition, endlich sowohl irgendwelche anf&#228;nge, grenzen oder &#8222;kunst&#8220; unverr&#252;ckbar beschrieben h&#228;tte?<br />
und? was nun?</p>

<p>oder etwas ausf&#252;hrlicher:<br />
warum ist das beunruhigend, dass anf&#228;nge nicht greifbar sind?<br />
was w&#252;rde ich &#252;ber das leben aussagen, wenn ich einen stichtag zwischen &#228;lterer und j&#252;ngerer eisenzeit festlegen k&#246;nnte?<br />
was hilft es, eine definition von kunst in h&#228;nden zu halten, wenn ich vor einem werk stehe?</p>

<p>es ist mir unverst&#228;ndlich!</p>


]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>hartriegel</title>
		<link>http://www.anwora.com/site/2006/11/24/hartriegel/</link>
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		<pubDate>Fri, 24 Nov 2006 19:06:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>anwora</dc:creator>
				<category><![CDATA[archäologie]]></category>
		<category><![CDATA[sinnen]]></category>

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		<description><![CDATA[hartriegel &#8230; ein sch&#246;nes wort. &#8222;cornus&#8220; klingt noch besser. der &#8222;kleine stowasser&#8220; gibt als bedeutungen &#8222;kornelkirsche, hartriegel, hartriegelholz und speer&#8220; an. sic! es ist nicht erst seit der antike ein legend&#228;res holz: hart, z&#228;h, elastisch &#8211; verwendet f&#252;r lanzen, leitersprossen, radspeichen, stiele, feine holzger&#228;te, &#8230; seit dem photoblog von matthias cremer auf derstandard.at ist es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.anwora.com/anwora/cornus_sanguinea01.jpg" alt="hartriegel" /><br />
<strong><br />
hartriegel</strong><br />
&#8230; ein sch&#246;nes wort. &#8222;cornus&#8220; klingt noch besser.<br />
der &#8222;kleine stowasser&#8220; gibt als bedeutungen<br />
&#8222;kornelkirsche, hartriegel, hartriegelholz und speer&#8220; an.<br />
sic!<br />
es ist nicht erst seit der antike ein legend&#228;res holz: hart, z&#228;h, elastisch &#8211;<br />
verwendet f&#252;r lanzen, leitersprossen, radspeichen, stiele, feine holzger&#228;te, &#8230;<br />
seit dem photoblog von matthias cremer auf <a href="http://derstandard.at/?id=2625880"target="_blank"><em>derstandard.at</em></a> ist es in erw&#228;hlten kreisen sogar als fotomotiv gesch&#228;tzt und bekannt.</p>

<p>so weit:<br />
ich hab mich vorgestern in die donauau bei klosterneuburg begeben. im forstgebiet, im novemberregen, auf der suche nach &#8222;cornus sanguinea&#8220; &#8211; dem &#8222;roten hartriegel&#8220;. ich mag &#8222;cornus mas&#8220; (kornelkirsche) am liebsten als schnaps. das &#8222;blutige&#8220; im roten hartriegel ist jedoch gerade das richtige f&#252;r einen stiel einer streitaxt.<br />
diese axt ist seit 10 jahren halbfertig &#8211; es war meine erste &#8222;ber&#252;hrung&#8220; mit eisen in gl&#252;hendem zustand. ein lieber freund von der ur- und fr&#252;hgeschichte hat sie aus burgenl&#228;ndischem eisenerz unter kleinen zureichdiensten meinerseits geschmiedet. jetzt hab ich sie endlich fast fertig &#8211; es fehlt noch der letzte schliff &#8230; und der griff.<br />
(welch &#252;bler reim!)</p>

<p>schliesslich hab ich ein passendes b&#228;umchen gefunden. jetzt ist der rohling grob zugerichtet und muss erst einmal sorgsam trocknen, um dann eingepasst zu werden &#8211; n&#228;chstes jahr dann &#8230;</p>


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		</item>
		<item>
		<title>stiegengeschichten</title>
		<link>http://www.anwora.com/site/2006/11/22/35/</link>
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		<pubDate>Wed, 22 Nov 2006 08:10:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>anwora</dc:creator>
				<category><![CDATA[archäologie]]></category>
		<category><![CDATA[foto]]></category>
		<category><![CDATA[sinnen]]></category>

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		<description><![CDATA[foto: NHM wien, andreas w. rausch ja, genau. das ist eine stiege. heuer nun schon das 12. jahr dabei gewesen, bei den arch&#228;ologischen ausgrabungen des nat. hist. mus. wien im salzbergwerk von hallstatt, unter tage und auf den spuren des pr&#228;historischen bergbaues. seit drei jahren ist diese stiege nun als eine solche bekannt, liegt etwa [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.anwora.com/anwora/ha-stiege-PA095291k.jpg" alt="HA-stiege" /><br />
foto: <span class="caps">NHM</span> wien, andreas w. rausch</p>

<p><strong>ja, genau. das ist eine stiege.</strong></p>

<p>heuer nun schon das 12. jahr dabei gewesen, bei den arch&#228;ologischen ausgrabungen des nat. hist. mus. wien im salzbergwerk von hallstatt, unter tage und auf den spuren des pr&#228;historischen bergbaues.<br />
seit drei jahren ist diese stiege nun als eine solche bekannt, liegt etwa 100m unter der oberfl&#228;che im salz konserviert und ist bisher auf etwa 8m l&#228;nge ergraben. gebaut wurde sie, als tutenchamun in &#228;gypten gerade mal auf der welt war &#8211; bei ihm ist die datierung nicht so sicher: jedenfalls ist diese stiege mittels dendrochronologie (&#8222;baum-zeit-lehre&#8220; &#8211; datierungsmethode mittels jahrringe) datiert und demnach 1344/43 v. chr. gebaut worden: derzeit die &#228;lteste, bekannte holzstiege.<br />
so weit die fakten.</p>

<p>man kann die hand darauf legen und das holz sp&#252;ren. es ist fest, scheint frisch. es tr&#228;gt noch! jeder beilhieb ist erkennbar. die suggestivkraft dieser wahrnehmung ist gro&#223;. man meint f&#246;rmlich den menschen vor augen zu haben, den schlag noch zu vernehmen und den schwei&#223; zu riechen. es k&#246;nnte der eindruck entstehen, man sei der bronzezeit nahe oder n&#228;her oder gar dem leben oder den menschen dieser zeit.<br />
das ist so irritierend daran: man bleibt mit diesen wahrnehmungen und den ausgel&#246;sten assoziationen auf sich selbst zur&#252;ck geworfen. es ist dort nicht anzukn&#252;pfen, denn es ist ein gegenstand der gegenwart, weil es eine wahrnehmung der gegenwart ist</p>
&#8211; meine wahrnehmung!

<p>der hoffnung und dem neugierigen wunsch des n&#228;her-kommens widersetzt sie sich ebenso hartn&#228;ckig wie souver&#228;n. sie verharrt in ihrer penetranten dinglichkeit, existiert, steht mir entgegen und ich starre sie reglos, schweigsam versunken an.<br />
irgendwann gehe ich &#8211; sie bleibt noch.</p>

<p><i></i>___________</p>

<p>hier gibt&#8217;s noch 2 fotos zu sehen&#8212;><a href="http://www.anwora.com/gallery/thumbnails.php?album=25"target="_blank"><strong>anwora-gallery</strong></a></p>


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