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	<title>anwora &#187; literatur</title>
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	<description>fotografie und mehr</description>
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		<title>&#8220;savannah bay&#8221;</title>
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		<pubDate>Sun, 10 Apr 2011 18:17:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>anwora</dc:creator>
				<category><![CDATA[foto]]></category>
		<category><![CDATA[kunst]]></category>
		<category><![CDATA[literatur]]></category>
		<category><![CDATA[seismik]]></category>

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		<description><![CDATA[eine theater-empfehlung, auch in eigener sache:

Ich glaube, dass sich die Menschheit bis zu ihrem letzten Seufzer
von Liebesgeschichten ernähren wird. 
(Marguerite Duras)

&#8220;Savannah Bay&#8221; von Marguerite Duras
mit: Eva-Maria Schmid und Anne-Sophie König
Regie: Christian Pfeiffer
Bühne: Andreas W. Rausch
Musik: Philipp Glass
im Schubert Theater, Währingerstraße 46, 1090 Wien
am 17., 18., 19. &#038; 20. April;
10., 11., 14. &#038; 15. Mai
jeweils um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>eine theater-empfehlung, auch in eigener sache:</strong></p>
<p><img src="http://www.anwora.com/anwora/svannah_bay-info.jpg" alt="savannah bay" /></p>
<p><em>Ich glaube, dass sich die Menschheit bis zu ihrem letzten Seufzer<br />
von Liebesgeschichten ernähren wird. </em><br />
(Marguerite Duras)</p>
<p><strong><br />
&#8220;Savannah Bay&#8221; von Marguerite Duras</strong><br />
mit: Eva-Maria Schmid und Anne-Sophie König<br />
Regie: Christian Pfeiffer<br />
Bühne: Andreas W. Rausch<br />
Musik: Philipp Glass<br />
im <a href="http://schuberttheater.at/spielplan/april">Schubert Theater</a>, Währingerstraße 46, 1090 Wien<br />
am 17., 18., 19. &#038; 20. April;<br />
10., 11., 14. &#038; 15. Mai<br />
jeweils um 19.30 Uhr</p>

]]></content:encoded>
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		<title>hermann beil &#8211; thomas bernhard &#8211; auslöschung</title>
		<link>http://www.anwora.com/site/2010/11/26/hermann-beil-thomas-bernhard-ausloschung/</link>
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		<pubDate>Fri, 26 Nov 2010 14:00:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>anwora</dc:creator>
				<category><![CDATA[foto]]></category>
		<category><![CDATA[literatur]]></category>
		<category><![CDATA[seismik]]></category>

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		<description><![CDATA[
ich durfte gestern einem besonderen genuss beiwohnen:
israelitische kultusgemeinde wien
hermann beil las eindreiviertelstunden lang, stehend vor einem notenständer,
reglos bis auf die bewegung des umblätterns, ohne auch nur eine einzige
kleine unterbrechung, mit großartiger spannung und intensität und
bestechender genauigkeit: &#8220;auslöschung. ein zerfall&#8221; von thomas bernhard.
ein vergleichbares erlebnis war nur gerhard rühm mit seinem vortrag der
&#8220;ursonate&#8221; von kurt schwitters.

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.anwora.com/anwora/h_beil-AWR_3255sw-k.jpg" alt="hermann_beil" /></p>
<p>ich durfte gestern einem besonderen genuss beiwohnen:<br />
<a href="http://http://www.ikg-wien.at/">israelitische kultusgemeinde wien</a><br />
hermann beil las eindreiviertelstunden lang, stehend vor einem notenständer,<br />
reglos bis auf die bewegung des umblätterns, ohne auch nur eine einzige<br />
kleine unterbrechung, mit großartiger spannung und intensität und<br />
bestechender genauigkeit: &#8220;auslöschung. ein zerfall&#8221; von thomas bernhard.</p>
<p>ein vergleichbares erlebnis war nur gerhard rühm mit seinem vortrag der<br />
&#8220;ursonate&#8221; von kurt schwitters.</p>

]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>SALZ &#8211; REICH, 7000 Jahre Hallstatt</title>
		<link>http://www.anwora.com/site/2008/07/31/salz-reich-7000-jahre-hallstatt/</link>
		<comments>http://www.anwora.com/site/2008/07/31/salz-reich-7000-jahre-hallstatt/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 31 Jul 2008 16:10:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>anwora</dc:creator>
				<category><![CDATA[archäologie]]></category>
		<category><![CDATA[foto]]></category>
		<category><![CDATA[literatur]]></category>

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		<description><![CDATA[
als zweiter band der neu gegründeten publikationsreihe der
prähistorischen abteilung des naturhist. museums wien erscheint nun in kürze:
SALZ &#8211; REICH, 7000 Jahre Hallstatt
&#8220;Es berichtet über den Anfang des Salzabbaus in Hallstatt, über die prähistorischen Bergwerke, über das weltberühmte Gräberfeld der Älteren Eisenzeit, über das Leben der prähistorischen Bergleute; es erzählt von den Anfängen der Forschung in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.anwora.com/anwora/salz-reich-cover01.jpg" alt="salz-reich_buch" /></p>
<p>als zweiter band der neu gegründeten publikationsreihe der<br />
prähistorischen abteilung des naturhist. museums wien erscheint nun in kürze:<br />
<strong>SALZ &#8211; REICH, 7000 Jahre Hallstatt</strong><br />
<em>&#8220;Es berichtet über den Anfang des Salzabbaus in Hallstatt, über die prähistorischen Bergwerke, über das weltberühmte Gräberfeld der Älteren Eisenzeit, über das Leben der prähistorischen Bergleute; es erzählt von den Anfängen der Forschung in Hallstatt, über die ersten Pioniere, wie den Bergmeister Johann Georg Ramsauer, und es präsentiert einen Überblick über den letzten Stand der Forschung.&#8221;</em></p>
<p>es ist vollbracht!<br />
großen dank für die gelungene zusammenarbeit an<br />
Anton Kern, Kerstin Kowarik und vor allem an Hans Reschreiter.<br />
es ist wunderbar mit euch zu arbeiten,<br />
nochdazu an einem und über einen ort wie hallstatt!</p>
<p>SALZ &#8211; REICH, 7000 Jahre Hallstatt<br />
Hrsg.: Anton Kern, Kerstin Kowarik, Andreas W. Rausch und Hans Reschreiter<br />
240 Seiten, etwa 600 Abbildungen<br />
ISBN 978-3-902421-26-5</p>
<p>die buchpräsentation findet am 16.8.2008 in hallstatt<br />
im rahmen der zweitägigen veranstaltung &#8220;archäologie am berg&#8221; statt. (erlebenswert!!!)</p>
<p>zu beziehen sollte es dann bald im naturhist. museum sein (shop) bzw. direkt über den<br />
<a href="http://www.nhm-wien.ac.at/Content.Node/verlag/allgemein/sachbuecher.html"target="_blank">	<strong>&#8211;> verlag des museums</strong></a>, im museum hallstatt sowie im gut sortierten buchhandel und hoffentlich in absehbarer zeit auch über amazon.</p>

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		<title>&#8216;geschiedenis&#8217;</title>
		<link>http://www.anwora.com/site/2007/05/30/geschiedenis/</link>
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		<pubDate>Wed, 30 May 2007 15:30:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>anwora</dc:creator>
				<category><![CDATA[archäologie]]></category>
		<category><![CDATA[literatur]]></category>
		<category><![CDATA[seismik]]></category>
		<category><![CDATA[sinnen]]></category>

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		<description><![CDATA[das bedeutet ‚geschichte’ auf holländisch und habe ich diese tage im buch
„allerseelen“ von cees nooteboom gelernt.
die bedeutungsanklänge sind so wunderbar weitreichend wie auf-der-hand-liegend.
heillos verknüpft mit allem was je gewesen ist, ohne die blasseste vorstellung darüber,
was das hieße, und dennoch ständig dazu verflucht das luftschloss der wahrheit mit
frischer farbe zu tünchen und damit eine weitere schicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>das bedeutet ‚geschichte’ auf holländisch und habe ich diese tage im buch<br />
„allerseelen“ von cees nooteboom gelernt.<br />
die bedeutungsanklänge sind so wunderbar weitreichend wie auf-der-hand-liegend.</p>
<p>heillos verknüpft mit allem was je gewesen ist, ohne die blasseste vorstellung darüber,<br />
was das hieße, und dennoch ständig dazu verflucht das luftschloss der wahrheit mit<br />
frischer farbe zu tünchen und damit eine weitere schicht zwischen uns und die<br />
verstrichene zeit zu bringen;<br />
in redlicher einfältigkeit: geschieden und geschichtet.</p>
<p>ein aspekt zur ironie von geschichte,<br />
den umgang mit geschichte, der geschichte der geschichte:<br />
im ausgehenden barock und beginnenden klassizissmus war es unter adeligen geschlechtern „en vogue“ sich mit zitaten von „geschichte“ zu umgeben: das schloss auf der pfaueninsel in berlin, die „römische ruine“ von schönbrunn in wien sind beispiele dafür. „es ist schon als ruine erbaut worden, […]. nicht erwarten können, einen vorschuss auf die vergangenheit der zukunft nehmen.“ (cees nooteboom)<br />
und nun wird dieses konstruierte (erfundene !), barocke herbeizitieren der geschichte selbst zum anlass der geschichtsforschung und in aufwändigen bemühungen erforschen und rekonstruieren wir die allüre eines geschichtsbildes.<br />
<a href="http://bda.at/text/136/834/4099/"target="_blank">	<em>siehe: &#8211;> BDA &#8220;römische ruine&#8221;  </em></a><br />
geschichte ist eine infinite „babuschka“.</p>
<p>und:<br />
zu tränen rührend, wunderschön:</p>
<blockquote><p><em>„Es gibt ein Bild von Klee, das Angelus Novus heißt. Ein Engel ist darauf dargestellt, der aussieht, als wäre er  im Begriff, sich von etwas zu entfernen, worauf er starrt. Seine Augen sind aufgerissen, sein Mund steht offen und seine Flügel sind ausgespannt. Der Engel der Geschichte muß so aussehen. Er hat das Antlitz der Vergangenheit zugewendet. Wo eine Kette von Begebenheiten vor uns erscheint, da sieht er eine einzige Katastrophe, die unablässig Trümmer auf Trümmer häuft und sie ihm vor die Füße schleudert. Er möchte wohl verweilen, die Toten wecken und das Zerschlagene zusammenfügen. Aber ein Sturm weht vom Paradiese her, der sich in seinen Flügeln verfangen hat und so stark ist, daß der Engel sie nicht mehr schließen kann. Dieser Sturm treibt ihn unaufhaltsam in die Zukunft, der er den Rücken kehrt, während der Trümmerhaufen vor ihm zum Himmel wächst. Das, was wir den Fortschritt nennen, ist dieser Sturm.“ </em><br />
(Walter Benjamin. Gesammelte Schriften. Band I/2. S. 697f)  </p></blockquote>
<p>&#8211;> am besten in der vertonung von „einstürzende neubauten – berlin babylon“</p>

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		<title>beckett in stammersdorf</title>
		<link>http://www.anwora.com/site/2006/06/05/beckett-in-stammersdorf/</link>
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		<pubDate>Mon, 05 Jun 2006 15:47:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>anwora</dc:creator>
				<category><![CDATA[literatur]]></category>
		<category><![CDATA[seismik]]></category>
		<category><![CDATA[sinnen]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230; ja ich bin mir sicher.
samuel beckett ist bei einem heurigen reinkarniert,
sitzt dort, so wie heute hinter mir, trinkt bisamberger weisswein und
gibt kleine kostproben seiner bühnenkunst
(er dichtet neuerdings in mundart!):

Er: &#8220;Najo &#8230; ?!
(Schweigen, dann&#8230;)
Sie: &#8220;Woa des a Schwoim?&#8221;
(Er hebt müde den Kopf gegen den bewölkten Himmel.
Ein schwarzer Punkt verschwindet hinter einem Dach.)
Er: (zögerlich) &#8220;Na.&#8221; (Pause) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; ja ich bin mir sicher.<br />
samuel beckett ist bei einem heurigen reinkarniert,<br />
sitzt dort, so wie heute hinter mir, trinkt bisamberger weisswein und<br />
gibt kleine kostproben seiner bühnenkunst<br />
(er dichtet neuerdings in mundart!):</p>
<p><strong><br />
Er:</strong> &#8220;Najo &#8230; ?!</p>
<p>(Schweigen, dann&#8230;)</p>
<p><strong>Sie:</strong> &#8220;Woa des a Schwoim?&#8221;</p>
<p>(Er hebt müde den Kopf gegen den bewölkten Himmel.<br />
Ein schwarzer Punkt verschwindet hinter einem Dach.)</p>
<p><strong>Er:</strong> (zögerlich) &#8220;Na.&#8221; (Pause) &#8220;Glaub i ned.&#8221;</p>
<p><strong>Sie:</strong> &#8220;Mhm. Schwoim sichst jo a kane mehr.&#8221;</p>
<p>(langes Schweigen)</p>
<p><strong>Sie:</strong> &#8220;Najo, ist nimma wia frihra.&#8221;</p>
<p><strong>Er:</strong> (leicht belehrend) &#8220;Tua ned nochdenken!&#8221;</p>
<p><strong>Sie:</strong> (mit einem leisen Anflug beleidigter Entrüstung) &#8220;Na! &#8230; i tua jo e ned nochdenken.&#8221;</p>
<p>(Schweigen. Beide trinken Wein.)</p>

]]></content:encoded>
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